Eine Verbindungswelle ist eine Welle mit Verzahnungen an einem Ende und einem Gelenkaußenteil am anderen Ende. Es kommt in Fahrzeugen mit Frontantrieb und quer eingebautem Motor und einem Zwischenlager zur Anwendung
Das Spiel eines Bauteiles im Sinne der Rotation um seine Achse
Die erforderliche Axialkraft an einem Gelenk, die zur Verschiebung erforderlich ist
Das Visco Lok® ist als Sperrdifferential mit begrenztem Schlupf auf zuverlässige Traktion optimiert. Ein Vorratsbehälter mit Silikonöl und eine Scherpumpe erzeugen einen Hydraulikdruck proportional zur Drehzahldifferenz an der Achse. Durch den Drehzahlunterschied zwischen der Zuführscheibe und dem flüssigkeitsgefüllten Kanal der Pumpenscheibe entstehen Scherkräfte, die die Flüssigkeit aus dem Behälter zum Betätigungskolben treiben. Der hydraulische Druck erzeugt eine Axialkraft, die über den Betätigungskolben auf das Lamellenpaket wirkt. Durch die resultierende Sperrwirkung im Lamellenpaket wird dem Rad mit der besseren Bodenhaftung Drehmoment zugeteilt. Der Vorratsbehälter gleicht die temperaturbedingte Ausdehnung der Flüssigkeit aus.
Die Viskosekupplung oder das Visko-Sperrdifferential kommt häufig in Fahrzeugen mit Allradantrieb vor. Sie dient üblicherweise zur Verbindung der Hinterräder mit den Vorderrädern, so dass das Drehmoment bei Schlupf eines Rädersatzes auf den anderen Rädersatz übertragen wird. Die Viskosekupplung hat zwei Lamellensätze in einem gekapselten Gehäuse, das mit einer dickflüssigen Flüssigkeit gefüllt ist. Jeder Lamellensatz ist mit einer Ausgangswelle verbunden. Unter normalen Bedingungen drehen sich beide Lamellensätze und die Viskoseflüssigkeit mit gleicher Drehzahl. Wenn ein Rädersatz versucht, z.B. aufgrund von Schlupf, schneller zu drehen, dreht sich der Lamellensatz dieses Rädersatzes schneller als der andere. Die Viskoseflüssigkeit zwischen den Lamellen versucht, die schnelleren Lamellen einzuholen und zieht die langsameren Lamellen hinterher. Dadurch wird mehr Drehmoment auf die langsamer drehenden Räder (die Räder ohne Schlupf) übertragen. (Quelle: How stuff Works http://www.howstuffworks.com)
Siehe Visko-Sperrdifferential
Das VL-Gelenk (Verschiebegelenk Loebro) ist ein Kugel-Verschiebegelenk und eignet sich als getriebeseitiges Gelenk an Gleichlauf-Seitenwellen in Fahrzeugen mit Heckantrieb. Mit einem maximalen Beugewinkel von 22 Grad, einem Verschiebeweg von 50 mm und sehr kleinem Drehspiel ist es ideal für frontgetriebene Fahrzeuge mit manuellem Getriebe und für Hinterachsen
Das VL-LP Schnelllaufgelenk (HSVL-LP) ist eine Variante des HSVL-Gelenks mit längerem Verschiebeweg. Es kann bei Beugewinkeln bis 7 Grad mit einem Längenausgleich von 50 mm eingesetzt werden.
Dieses VL-Gelenk wird für Zapfenverbindungen mit dem Getriebe oder der Radnabe verwendet. Durch seine Kompaktheit fällt das VL-Gelenk deutlich schlanker aus. Für Hinterradachsen kann das VL-Gelenk auch als radseitiges Gelenk eingesetzt werden.
Am häufigsten wird das VL-Scheibengelenk in Verbindung mit einer Flanschverbindung eingesetzt und am Getriebe angeschraubt.
Die Vollwelle ist eine Verbindungswelle, mit der die Gelenkenden einer Seitenwelle verbunden werden.
Eine Kraftübertragungseinheit (PDU, Power Drive Unit) wird in Fahrzeugen mit quer eingebautem Motor und Allradantrieb, dem im Wesentlichen ein Vorderradantrieb zugrunde liegt, eingesetzt. Die Kraftübertragungseinheit hat in erster Linie die Funktion, den Kraftfluss auf die hintere Längswelle umzulenken. Sie kann außerdem ein Zentraldifferential für permanenten Allradantrieb und/oder ein Drehmomentübertragungssystem beinhalten.
Die vom – üblicherweise vorn im Fahrzeug quer angeordneten – Motor erzeugte Kraft wird über das Getriebe und die Seitenwellen auf die Vorderräder übertragen. Der Vorderradantrieb ermöglicht eine kompakte Anordnung von Motor, Getriebe und Kraftübertragungselementen und lässt somit mehr Platz für den Innenraum.